Prognosen, Planung und Beratung zum technischen Umweltschutz

Landschaftspflegerische Begleitplanung

Nach § 15 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) ist der Verursacher eines Eingriffs verpflichtet, vermeidbare Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft zu unterlassen, sowie unvermeidbare Beeinträchtigungen durch Maßnahmen des Naturschutzes und Landschaftspflege auszugleichen oder in sonstiger Weise zu kompensieren.

Wenn ein Vorhaben einen Eingriff in Natur und Landschaft im Sinne § 14 Abs. 1 BNatSchG darstellt, der auf Grund der Veränderung der Gestalt oder Nutzung von Grundflächen die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes und das Landschaftsbild in unterschiedlicher Intensität beeinträchtigen kann, bedarf dieser Eingriff dem Einvernehmen der zuständigen Naturschutzbehörde.

Dazu werden folgende Arbeitsschritte durchgeführt:

  • Der aus naturschutzrechtlicher Sicht beabsichtigte Eingriff durch das geplante Vorhaben wird bezüglich der Auswirkungen auf Natur und Landschaft analysiert und Möglichkeiten der Vermeidung von Beeinträchtigungen des Naturhaushaltes und des Landschaftsbildes sowie notwendige Kompensationsmaßnahmen aufgezeigt.
  • Auf der Grundlage einer Eingriffs- / Ausgleichsbilanzierung werden landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen festgelegt, bei deren Umsetzung die durch das Vorhaben hervorgerufenen Eingriffe weitestgehend minimiert bzw. ausgeglichen oder ersetzt werden können.